There is no product or service without clever brains and passion that make it happen. In the case of Hawa Dawa there are many clever brains from different cultural and academic backgrounds that contribute to realise the vision of clean air for everyone.

Get to know the team behind Hawa Dawa and what drives them to get up every morning (below in German). Put together by Andreas Nölting.

 

Das Hawa Dawa Team

Der Investor: Das Team hatte sich schon gefunden, bevor ich investiert habe. Die Chemie scheint zu stimmen. Das Team gefällt mir sehr gut, vor allem wegen der unterschiedlichen Skills. Wir haben fünf Gründer mit komplementären Eigenschaften, dadurch ist die Last auf viele Schultern verteilt.  Als ganz besonders an dem Team empfinde ich die starke sozial ökologische Motivation (Social), die Teammitglieder kommen aus intrinsischen Beweggründen zur Arbeit. Sie gehen mit großer Leidenschaft an ihren Job, wollen die Welt positiv verändern. Sie arbeiten nicht unbedingt, um viel Geld zu verdienen, sondern wollen ein Wert für die Gesellschaft leisten.

Bernd Wendeln, Oktober 2018

 

Der Gründer: Zu unserem Team gehören Softwareentwickler, Statistiker, Verkehrs- und Neurowissenschaftler, Mechatroniker, Ökoklimatologen und Betriebswirte. Das Besondere: Wir haben uns alle ohne große Ausschreibungen zusammengefunden und gemerkt, dass es passt. Unsere Kompetenzen (Skills) ergänzen sich hervorragend und wir können durch die Kombination unseres Know-Hows einen großen Beitrag zur Lösung eines der dringendsten Probleme unserer Zeit beisteuern. Das Team zeichnet sich auch durch seine hohe Internationalität (Origin) und Vielfalt aus. Sie kommen aus unterschiedlichen Kulturen, aus acht Ländern, haben unterschiedliche Lebensgeschichten, sprechen sechs, sieben Sprachen und wir haben einen hohen Frauenanteil.  

Karim Tarraf, Oktober 2018

 

One World

Die Teammitglieder kommen aus Ägypten, Bolivien, Irland, Kuba, England, Indien, Pakistan, Schweiz, Belgien und Deutschland.

 

Herkunft und Sprachen

Agni Biswas: Kommt aus Indien und spricht Hindi, Englisch sowie Bengalisch

Janina Stork: Kommt aus Deutschland und spricht Deutsch, Englisch, Italienisch und ein wenig Spanisch sowie Französisch

Jose Leyva: Kommt aus Kuba und spricht Spanisch, Englisch und Deutsch

Cassi Welling: Kommt aus UK und spricht Englisch sowie Deutsch

Johannes Langer: Kommt aus Deutschland und spricht Deutsch, Englisch und ein wenig Französisch sowie Spanisch

Birgit Fullerton: Kommt aus Deutschland und spricht Deutsch sowie Englisch

Matthew Fullerton: Kommt aus Irland und spricht Englisch sowie Deutsch

John Dziersk: Kommt aus Deutschland und spricht Deutsch sowie Englisch

 

Skills und Aufgaben

Agni Biswas: Seit meiner Zeit als Student an der Ingenieurakademie versuche ich, meine Fähigkeiten als Mechatroniker einzusetzen, um zu lernen, wie man die Welt um uns herum quantifizieren und verstehen kann. Im Bereich der mobilen Robotersysteme habe ich daran gearbeitet, dass Roboter die Umgebung dynamisch wahrnehmen können und Objekte bewegen. Ich habe auch Forschungen über Agrarsensorik für den indischen Subkontinent veröffentlicht, um kostengünstige Sensoren aus recycelten Materialien herzustellen. Meine Aufgabe bei Hawa Dawa: Ich kümmere mich um Hardware-Design und -Entwicklung.

Janina Stork: In meiner akademischen Ausbildung habe ich mich zuerst auf Kommunikation fokussiert und Medien- und Kommunikationswissenschaft sowie Italianistik an den Universitäten Mannheim und Bergamo (Italien) studiert. Durch meinen Master in Medienmanagement an der Universität Mainz lernte ich strategische Fähigkeiten, die ich bei Hawa Dawa sehr gut nutzen kann. Im Kern meiner Arbeit manage ich diverse Projekte, die wir mit Städten und Unternehmen durchführen, aber auch mit der Entwicklung von Geschäftsmodellen für das das Smart-City-Geschäft.

Jose Leyva: Ich bin Informatiker und habe als Dozent an der University of Informatics Sciences in Havanna (Kuba) unterrichtet – unter anderem für Datenstrukturen und Algorithmen, Einführung in die Automatentheorie und Formalsprachen. Nach meinem Master in Computational Logic arbeitete ich vier Jahre in Deutschland als Softwareentwickler. Als Mitglied unseres Software-Teams beteilige ich mich an der Planung, dem Design, der Entwicklung und dem Einsatz der Hawa Dawa-Software. Meine Priorität ist es, gute Software zu entwickeln. Eine formale Denkweise zur Lösung technischer Probleme und eine flexible Sicht für Situationen, in denen Logik nicht funktioniert, sind meine Stärken.

Cassi Welling: Ich habe bisher in einer Consultingfirma, als wissenschaftlicher Mitarbeiter, als Assistent, als TV-Medienanalyst und als Manager eines Clean-Tech-Start-up-Accelerators gearbeitet. Bei Hawa Dawa kümmere ich mich um eine bunte Mischung an Aufgaben: Alles von der Hardware und dem Projektmanagement in der Fertigung über den Betrieb und das Recruiting bis hin zum Fundraising, Kommunikation und Geschäftsentwicklung.

Johannes Langer: Ich habe einen Bachelor in Physik und Master in Statistik. Mein erster Vollzeitjob ist bei Hawa Dawa. Mein Schwerpunkt liegt auf maschinellen Lernmodellen und deren Implementierung in Python und R, aber auch in C/CUDA und C++. Meine Aufgabe bei Hawa Dawa: Die von unseren Geräten gemessenen eingehenden Rohwerte zu kalibrieren, bevor sie interpretiert oder in den Belastungskarten weiterverarbeitet werden können. Ich habe bereits an verschiedenen Datenproblemen gearbeitet und Erfahrungen gesammelt, wie man sie verarbeitet.

Birgit Fullerton: Ursprünglich habe ich Psychologie studiert und dort meine Masterarbeit im Bereich Psychoakustik geschrieben. Dann promovierte ich in Boston (USA) im Fach Neurowissenschaften (Elektrophysiologische Messungen und Modellierung von Ganglionzellen in der Retina). Im Anschluss suchte ich nach einem Bereich, der eine direkte Relevanz für die Gesundheit von Menschen hat. Da ich vor allem an der Auswertung und Modellierung von Daten interessiert war, arbeitete ich seit meiner Promotion hauptsächlich in der gesundheitswissenschaftlichen Forschung. Meine Aufgaben liegen in der Planung und Implementierung der Kalibrierungsstrategie unserer Geräte sowie der Entwicklung von räumlichen Modellen zu den gemessenen Luftschadstoffen.

Matthew Fullerton: Studium an der Universität, Forschung im Bereich der Technik für sehbehinderte Patienten sowie Verkehrsforschung, Tätigkeit als Software-Freiberufler, Gründung eines Startups, das sich mit der Transportlogistik befasste. Meine Aufgaben bei Hawa Dawa: Sicherstellen, dass die Software funktioniert, Entwickeln unseres Heatmap-Servers und unserer API, Verbinden verschiedener Softwareteile miteinander, Verwalten von Servern, ein gewisses Maß an Koordination zwischen den Soft- und Hardware-Teams sowie etwas technisches Projektmanagement. Ich bringe Programmierkenntnisse sowie einige Managementtechniken ein.

John Dziersk : Bisher war ich Projektleiter in der Automotive Sensor Entwicklung im Bereich der Fahrerassistenzsysteme. Hierzu gehören Sensoren im Lenkrad (Drehwinkel und Drehmoment), im Antrieb aber auch Bremsenverschleiß-Sensoren. Erste Erfahrungen in einem Startup machte ich dann Bereich Predictive Maintainance und IOT Sensorik. Hier entwickelte ich Wireless-Sensor-Nodes, die eine Vorhersage über die Wartungsbedürftigkeit der Eisenbahninfrastruktur ermöglicht. Ich bringe mehr als 10 Jahre Erfahrungen in der Sensorentwicklung für den Massenmarkt ein (mehr als 1 Mio. Sensoren pro Jahr) wie auch hochspezialisierte Sonder- Sensorlösungen mit geringer Stückzahl.  Bei Hawa Dawa kümmere ich mich um die IOT- Sensor Entwicklung.

 

Social Impact und Vision

Agni Biswas: Als Ingenieur glaube ich, dass ein Produkt einen positiven Nutzen für die Gesellschaft haben muss. Daher sehe ich bei Hawa Dawa eine sehr sinnvolle Aufgabe. Ich hoffe, dass unsere Produkte zu einem elementaren Bestandteil jeder zivilen Infrastruktur werden und wir in der Lage sind, alle Länder gleichermaßen zu bedienen.

Janina Stork: Für mich ist es wichtig, dass ich mich für etwas einsetze, das mir etwas bedeutet. Der Social Impact meines Jobs spielt daher für eine große Rolle in der täglichen Motivation. Diesen Eindruck habe ich auch von meinen Kollegen. Unsere Vision gibt der Arbeit eine zusätzliche Bedeutung.

Jose Leyva Galano: Sensibilität und Empathie machen die Arbeit einfacher, sinnvoller und produktiver. Der Social Impact hat viel mit Sensibilität und Empathie zu tun. Wir sind ein junges Team, wir sind gut in dem was wir tun, wir arbeiten gerne zusammen. Das ist eine unserer elementaren Stärken.

Cassi Welling: Wir sind ein internationales Team, das sich auf eine nachhaltige Zukunft konzentriert. Der Social Impact unserer Arbeit ist mir sehr wichtig. Er ist der Grund, warum ich zu meiner vorherigen Position gewechselt bin und Hawa Dawa gefunden habe. Wir werden hoffentlich in Lage sein, über eine kleine Anzahl strategischer Partner erheblich zu skalieren und eine neue Dimension unseres Geschäftsmodells zu testen.  

Johannes Langer: Sozial sinnvolle Arbeit ist sehr wichtig. Gesundheit ist wohl eines der zentralen Themen für die Lebensqualität. Die Verbesserung der Gesundheit durch bessere Messungen der Luftqualität ist daher ein großes Ziel. Unsere Geräte werden leistungsfähiger und robuster. Die Karten werden detaillierter, visuell optimiert und leicht zugänglich sein. Schließlich werden wir Dienstleistungen auf der Grundlage von Verschmutzungsinformationen aufbauen, die sich auf den Verkehr, die Versicherung oder die Gesundheitsforschung beziehen.

Birgit Fullerton: Unsere Arbeit ist sehr kreativ und in die Zukunft gedacht. Wir suchen nach Lösungen, die es bisher nicht gibt. Und wir setzen auf einen Markt, der noch nicht existiert. Wir hoffen (nicht nur für unseren Erfolg, sondern vor allem auch für diese Welt), dass Luftqualität in der Zukunft eine Rolle bei vielen Entscheidungen spielen wird, sei es in der Politik oder in der Geschäftswelt. Wir wollen die Daten und Informationen für diese Entscheidungen liefern.

Matthew Fullerton: Für mich spielt der Social Impact meines Tuns eine große Rolle. Die schlechte Luftqualität ist ein wichtiges Problem, das wir lösen müssen. Die Luft wird häufig von Menschen verschmutzt, die es sich leisten können, außerhalb des Stadtgebiets zu leben. Viele Menschen, die darunter leiden, sind allerdings machtlos, etwas dagegen zu tun. Hier wollen wir helfen.

John Dziersk: Da ein Großteil unserer Mitarbeiter Kinder großzieht, liegt es nahe, dass sie sich für ihre Kinder eine saubere Luft wünschen. Um jedoch hier einen wirklichen Impact zu erreichen, müssen wir auch die wirtschaftlichen Aspekte beachten.

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